Jan Böhmermann zu Rüstungsgeschäften deutscher Banken und zu Nachhaltigkeitsfonds

Jan Böhmermann hat in seiner Sendung Anfang November einen sehr guten Beitrag gemacht zur Nachhaltigkeit bzw. Nicht-Nachhaltigkeit vieler deutscher Banken (auch der Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken), vor allem deren direkte oder indirekte Beteiligung an der Finanzierung der Rüstungsindustrie. Gegen Ende des Beitrags geht es auch um „nachhaltige“ Investmentfonds (vor allem der DEKA), die teilweise auch in Unternehmen mit Anteilen von Rüstungsgeschäft beteiligt sind (z.B. Thyssen Krupp). Wobei hier zu ergänzen wäre, daß die von Jan Böhermann erwähnte „Toleranzschwelle“ von z.B. 5% in Nachhaltigkeitsfonds durchaus nicht auf alle Papiere zutrifft und diese auch abgefragt werden kann über die sog. „FNG-Matrix“. Hier findet man in der Matrix des erwähnten DEKA-Fonds tatsächlich diese Toleranzschwelle von 5% bei Waffen/Rüstungsgüter (Seite 2 Mitte links). Es gibt aber durchaus auch gute Nachhaltigkeitsfonds, die bei diesen wichtigen Ausschlußkriterien keinerlei Tolaranz zulassen. Siehe z.B. das Profil des Murphy & Spitz Umweltfonds Deutschland oder des Ökovision Classic um hier zwei Beispiele herauszugreifen. Und es gibt zum Glück noch einige Fonds mehr, die den Begriff Nachhaltigkeit wirklich ernst nehmen und bei (wichtigen) Ausschlußkriterien keine Ausnahmen zulassen.

Interview mit mir in der aktuellen Ausgabe von „Natur & Heilen“

Die aktuelle (September) Ausgabe der Zeitschrift Natur & Heilen bringt einige Beiträge zum Thema „Grünes Geld – Ökologisch, sozial & fair“. Darin auch ein Interview mit mir über nachhaltige Geldanlagen. Ein Ausschnitt davon ist hier zu sehen. Aber auch darüberhinaus ist das übrigens ein sehr lesenswertes Magazin (in gut sortierten Zeitschriftenläden und online erhältlich).

Kurzes Video mit meiner Darstellung der Formen nachhaltiger Geldanlagen

Aus dem Filmbeitrag, den der Bayerische Rundfunk vor kurzem mit mir gedreht hat, habe ich nun eine Kurzfassung verfügbar, in denen ich die wichtigsten Formen von Nachhaltigen Geldanlagen erläutere:

Filmbeitrag zu nachhaltigen Geldanlagen mit mir im Bayerischen Fernsehen

Ein Filmteam des Bayerischen Fernsehens war bei mir für einen Beitrag zu nachhaltigen Geldanlagen. Es wurde eine (fiktive) Kundenberatung gefilmt und ein Gespräch mit mir zu diesem Thema. Eine gute Gelegenheit, ein paar Argumente zu ethisch-ökologischen Geldanlagen in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen. Der Beitrag wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 26.Oktober zwischen 19:00 und 19:30 Uhr im Rahmen der Sendung „mehr/wert, Magazin für Wirtschaft und Soziales“.

Der Beitrag ist nun auch in der Mediathek direkt abrufbar, zusätzlich gibt es eine Seite mit weiterführenden Informationen dazu.

Veranstaltungsreihe Münchner Klimaherbst ab 4.Oktober auch mit nachhaltigen Finanzthemen

Die in München seit vielen Jahren bekannte Veranstaltungsreihe „Klimaherbst“ beginnt wieder am 4.Oktober und geht dann bis zum 27.Oktober. Das Motto dieses Jahr ist „Klimaschutz – eine Frage der Gerechtigkeit“. Zu diesem Thema wird es über 100 Veranstaltungen geben, u.a. auch einige, die sich mit dem Einfluß des Finanzmarktes (im positiven wie negativen Sinn) zum Klimawandel beschäftigen. So wird z.B. am 18.10. eine Podiumsdiskussion stattfinden mit dem Titel „Was macht unsere ‚Kohle‘ auf der Bank?“. Ich selbst freue mich unter den teilnehmenden 6 Experten der nachhaltigen Finanzwirtschaft mit dabei zu sein (hier als Vertreter des Vereines „Geld mit Sinn e.V.“). Nach der Podiumsdiskussion stehen dann an diesem Abend alle Fachleute auch für individuelle Fragen an Infotischen zur Verfügung.

Video vom „Marktplatz für Nachhaltige Investments“

Vor kurzem, am 16.Mai diesen Jahres, fand der wichtigste Branchentreff für ethisch-ökologische Geldanlagen statt, der „Marktplatz für Nachhaltige Investments“. Hier eine gute und interessante Zusammenfassung dieses Events in einem Video- (und Text-) Beitrag des Magazins Enorm:
https://enorm-magazin.de/gruene-geldanlagen-boomen

Neues am Markt der grünen Sachversicherungen

Lange Zeit war das ein weißer Fleck auf der Karte der nachhaltigen Finanzprodukte: der Bereich der Sachversicherungen. Seit kurzem tut sich jedoch einiges auf diesem Segment, neben einer dezidiert nachhaltigen Versichererungsgesellschaft, die gerade in Vorbereitungsphase ist, gibt es nun mit der Angebotslinie „grün versichert“ der NV-Versicherung eine überzeugende Lösung, Hausrat-, Haftpflicht-, Unfall- und Wohngebäudeversicherungen auch in einer nachhaltigen Form abzuschliessen. Neben der Geldanlage des Versicherers nach ethisch-ökologischen Kriterien zeichnet sich das „grün versichert“-Konzept durch eine Reihe von nachhaltigen Mehrleistungen aus. Das heißt z.B. in der Hausratversicherung, daß bei der Wiederbeschafftung von Haushaltsgeräten Mehrkosten von bis zu 60% zusätzlich erstattet werden, wenn das neue Gerät eine besonders gute Effizienzklasse aufweist.

B.A.U.M. Umweltpreis Medien geht an Nachhaltigkeitsjournalistin Susanne Bergius

Der diesjährige Umweltpreis des renommierten Vereins „B.A.U.M.“ in der Kategorie Medien geht dieses Jahr an die Journalistin Susanne Bergius und würdigt damit die jahrzehntelange Arbeit der Journalistin zum Thema Nachhaltigkeit. Frau Bergius betreibt u.a. seit 8 Jahren den Newsletter „Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments“, das ist die wichtigste laufende Informationsquelle für aktuelle Entwicklungen bei ethisch-ökologischen Geldanlagen, ein „must read“ für alle, die in diesem Segment aktiv sind.

Fernsehbeitrag über das Crowd-Funding-Projekt einer nachhaltigen Versicherung

Der Bayerische Rundfunk hat im Rahmen seiner Sendung „Stationen“ kürzlich auch über das sehr interessante Crowd-Funding-Projekt einer nachhaltigen Sachversicherung berichtet. Die „Ver.de“-Versicherung hat gerade auf Startnext ihr Projekt gestartet und dazu am 8.März auch eine Auftaktveranstaltung in München organisiert, über die in dem Fernsehbeitrag auch berichtet wird. Ein interessanter Einblick in die Herausforderung eine nachhaltige Versicherung neu zu gründen. Der Beitrag ist über die Mediathek des Bayerischen Rundfunks abrufbar (der Teil über die Versicherung beginnt etwa ab Minute 23).