Initiative “Neues Wirtschaftswunder” fordert Nachhaltigkeit bei Finanzhilfen und Konjunkturpakten

Es wird ja in der aktuellen Phase viel über Finanzhilfen und Konjunkturpakete gesprochen und es wäre sehr wichtig, daß sich diese wesentlich an ökologischen und sozialen Kriterien orientieren. Dieser Forderung bei der Bundesregierung und in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen, hat sich die Initiative „Neues Wirtschaftswunder“ zum Ziel gesetzt.
Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. B.A.U.M. e.V., Deutscher Naturschutzring, Forum Nachhaltiges Wirtschaften, die Bewegung ‚Gemeinwohl-Ökonomie‘, die GLS-Bank und die Triodos Bank.
Es gibt auf deren Webseite einen offenen Brief an die Bundesregierung, den man mit unterzeichnen kann und eine Bundestagspetition, an der man sich ebenfalls beteiligen kann:
https://neues-wirtschaftswunder.de/

Als Ziele formuliert die Initiative u.a.: „Mit einer breiten Allianz die Debatte um nachhaltige und sozial gerechte Investitionen im Rahmen notwendiger Finanzhilfen stärken und vorantreiben“ und „Die Dringlichkeit aufzeigen, Konjunkturpakete als sozio-ökologische Transformationspakete auszugestalten, um notwendige Finanzhilfen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nutzen“.

 

Unterstützung bei finanziellen Problemen

Normalerweise berate ich ja Menschen, die ihr Geld nachhaltig anlegen oder ansparen wollen. Falls jemand, der diese Meldung hier liest (gerne auch teilen!), aber gerade Finanzprobleme hat und z.B. Unterstützung bei Beantragung von aktuellen Soforthilfen des Bundes und der Länder (für Selbständige und Unternehmen) braucht, oder anderen Finanz-Ratschlag, z.B. wie man sich aus bestehenden Finanzprodukten bzw. Geldanlagen im Notfall am besten Liquidität beschaffen kann, so will ich gerne im Rahmen meiner Kapazitäten dazu kostenfrei Unterstützung leisten. Rufen Sie mich einfach an unter 089 / 653 08 647 oder senden Sie mir eine Nachricht über meine Kontaktseite.

Ein paar Gedanken zur aktuellen Situation der „Corona Krise“

Zunächst einmal möchte ich betonen, daß die Gesundheit von uns allen und die bestmögliche Genesung der Erkrankten sicherlich mit Abstand das Wichtigste momentan ist. Ich hoffe, daß alle Maßnahmen zu einer raschen und effektiven Eindämmung der Verbreitung des Virus beitragen. Ich wünsche uns allen auch, daß wir es schaffen, die teils massiven Veränderungen in unserem gewohnten Leben mit Gelassenheit und Menschlichkeit meistern zu können.

Natürlich fragen sich manche auch, was diese Situation für Finanzmärkte und Geldanlagen bedeuten. Und es wäre absolut vermessen, wenn ich hier versuchen würde, eine Prognose abzugeben. Daß die Aktienmärkte starke Verluste erfahren, hat jeder mitbekommen und ist naheliegend, gerade wenn ein solches, bisher unvorhersehbares Ereignis eintritt, der berühmt-berüchtigte „Schwarze Schwan“, wie von Nassim Nicholas Taleb beschrieben.

Daß jedoch die per Saldo seit 2009 währende Hausse an den Aktienmärkten auch irgendwann einen wesentlichen Dämpfer erfahren wird, kann dagegen so sehr überraschend eigentlich nicht sein. Diesbezüglich habe ich seit längerem den Aktienanteil in den von mir vorgeschlagenen Portfolien relativ niedrig gehalten und dabei auch auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen, nachhaltigen Vermögensverwaltern gesetzt.

Ebenso bilden und bildeten eine sorgfältige Auswahl von nicht-börsennotierten Sachwert-Investments einen wichtigen Teil meiner Anlageportfolien. Neben Erneuerbare Energien können das z.B. soziale Wohnformen, ausgesuchte Forst- und Agrarprojekte und einiges andere sein. Meiner Meinung nach ist man mit einer solchen sehr breiten Streuung in ganz unterschiedliche Anlagearten und Regionen am stabilsten bei Krisen aller Art aufgestellt.

Im Alltagsgeschäft versuche auch ich mich bestmöglich auf die vielen Veränderungen derzeit einzustellen, das heißt etwa auch, Beratungen nicht nur persönlich, sondern vermehrt auch online mit Hilfe von Videokonferenz- und Online-Präsentationstools anzubieten.

Und schließlich bleibt zu hoffen, daß die Menschheit aus solchen Krisen etwas lernen kann und wir es hoffentlich schaffen, den ewigen Wachstums-, Globalisierungs- und Beschleunigungskreislauf zu durchbrechen und regionale, sozial und ökologisch gerechtere Alternativen auszubauen.

Neuer Klimastreik am 29.November

Auch an dem erneuten Klimastreik-Tag am 29.November 2019 werde ich mit meinem Büro wieder teilnehmen und mich der Demo in München am Königsplatz anschließen. Ab Montag, den 2.Dezember bin ich dann wieder wie gewohnt erreichbar.

Globaler Klimastreik am 20.09.2019

Mathias Winkler – Nachhaltige Finanzlösungen schließt sich am Freitag, den 20.09.2019 dem globalen Klimastreik an
und unterstützt die Forderungen von Fridays For Future. Ich werde an diesem Tag in München an der Demonstration am Königsplatz ab 12 Uhr teilnehmen.

Das Büro ist daher an diesem Tag nicht besetzt. Ab Montag den 23.09. bin ich dann wieder wie gewohnt erreichbar.

Gemeinwohlbilanz für mein Unternehmen erstellt!

Nachdem mir eine nachhaltige Orientierung nicht nur für die Auswahl und Bewertung von Finanzprodukten wichtig ist, sondern auch für das eigene Unternehmen, hatte ich mich im Jahr 2017 bereits entschlossen, mich an der Idee der Gemeinwohl-Ökonomie auszurichten.

Im Rahmen einer sog. „Peer-Group“ (zusammen mit zwei anderen Unternehmen der Branche) habe ich dann begonnen, an einem Gemeinwohlbericht meiner Firma zu arbeiten.

Dieser Gemeinwohl-Evaluierungsprozeß ist nun abgeschlossen und die Gemeinwohlbilanz für mein Unternehmen liegt abschliessend vor. Hierin wird ausführlich über die ökologische und soziale Ausrichtung meines Geschäftsbetriebes (Stand 2017) berichtet:

Gemeinwohlbericht_Mathias Winkler – Nachhaltige Finanzlösungen

Interview mit mir in der aktuellen Ausgabe von „Natur & Heilen“

Die aktuelle (September) Ausgabe der Zeitschrift Natur & Heilen bringt einige Beiträge zum Thema „Grünes Geld – Ökologisch, sozial & fair“. Darin auch ein Interview mit mir über nachhaltige Geldanlagen. Ein Ausschnitt davon ist hier zu sehen. Aber auch darüberhinaus ist das übrigens ein sehr lesenswertes Magazin (in gut sortierten Zeitschriftenläden und online erhältlich).

Bundesverdienstkreuz für den Gründer von „Plant-for-the-Planet“

Im Jahr 2007 hat der damals erst 9-jährige Schüler Felix Finkbeiner die Initiative „Plant-for-the-Planet“ gegründet. Die Idee war, daß Kinder in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen, um so auf eigene Faust einen dringend notwendigen Beitrag zum CO2-Ausgleich zu schaffen. Felix Finkbeiner hat dafür ein erstaunliches Engagement entwickelt, viele prominente Persönlichkeiten in seine Aktion eingebunden und vor großen politischen Versammlungen gesprochen, u.a. vor den Vereinten Nationen. Bereits nach 3 Jahren konnte in der Deutschland der millionste Baum gezählt werden, der gepflanzt wurde. Mehr als 100.000 Kinder sind weltweit für diese Bewegung aktiv.

Wie erstaunlich deren Engagement ist, kann ich bestätigen, meine Kollegen und ich haben zwei Schüler und Botschafter dieser Initiative auch schon einmal in 2015 für eine Veranstaltung eingeladen.

Nun hat der Gründer eine wichtige Würdigung seiner Arbeit auch in Deutschland erfahren, am 22.Mai diesen Jahres bekam Felix Finkenbeiner, inzwischen 20 Jahre alt, das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Mehr über „Plant-for-the-Planet“ und wie man die Bewegung unterstützen und damit auch selbst einen Beitrag zum CO2-Ausgleich leisten kann hier auf deren Homepage.

Kurzes Video mit meiner Darstellung der Formen nachhaltiger Geldanlagen

Aus dem Filmbeitrag, den der Bayerische Rundfunk vor kurzem mit mir gedreht hat, habe ich nun eine Kurzfassung verfügbar, in denen ich die wichtigsten Formen von Nachhaltigen Geldanlagen erläutere:

Filmbeitrag zu nachhaltigen Geldanlagen mit mir im Bayerischen Fernsehen

Ein Filmteam des Bayerischen Fernsehens war bei mir für einen Beitrag zu nachhaltigen Geldanlagen. Es wurde eine (fiktive) Kundenberatung gefilmt und ein Gespräch mit mir zu diesem Thema. Eine gute Gelegenheit, ein paar Argumente zu ethisch-ökologischen Geldanlagen in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen. Der Beitrag wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 26.Oktober zwischen 19:00 und 19:30 Uhr im Rahmen der Sendung „mehr/wert, Magazin für Wirtschaft und Soziales“.

Der Beitrag ist nun auch in der Mediathek direkt abrufbar, zusätzlich gibt es eine Seite mit weiterführenden Informationen dazu.